Der brave Soldat Schwejk

Der rheumakranke Prager Josef Schwejk, verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hunden, indem er die Stammbäume dieser in Wirklichkeit meist hässlich, nicht reinrassigen "Ungeheuer" fälscht.
Am Tag des Ausbruchs des 1. Weltkrieges besucht er sein Stammlokal "Zum Kelch" um Schwarzbier zu trinken, weil in Wein bestimmt "grosse Trauer" über den Tod von Thronfolger Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie herrscht. Vom Spitzel Brettschneider ins Gespräch gezogen, landet Josef auf Grund seiner freimütigen Äusserungen im Gefängnis und wird wegen Verächtlichmachung der Staatstrauer und Aufruf zur Meuterei angeklagt.

Eine ärztliche Kommission bescheinigt ihm jedoch Schwachsinn und das Verfahren wird eingestellt. Kaum entlassen, meldet sich Schwejk trotz des schweren Rheumas für seinen Kaiser zum Militärdienst und kommt prompt als Simulant ins Spital.
Dort findet der ständig betrunkene Feldkurat Katz Gefallen an dem Spassvogel und macht ihn zu seinem Burschen. Schwejk glänzt durch seine treue Pflichterfüllung, Gläubiger abzuwimmeln, Geld zu beschaffen und Katz nach seinen Alkoholexessen zu umsorgen. Doch dann verspielt ihn sein Herr an Oberleutnant Lucas.
Der huldigt zwar nicht dem Alkohol, wohl aber dem weiblichen Geschlecht, was sich für den Burschen und seinen Oberleutnant gleichermassen anstrengend gestaltet. Schwejk erfüllt auch seines Herren Wunsch nach einem ganz Besonderen Hund. Als sich jedoch herausstellt, dass das Tier einem Obersten gehört, wird Oberleutnant Lucas unwiderruflich zum Einsatz befohlen und fällt im Gefecht.

Schwejk irrt im Niemandsland umher, schliesst mit einem russischen Soldaten separat Frieden, wird von den Österreichern als Spion verhaftet und soll erschossen werden. Das Exekutionskommando hat bereits auf Josef angelegt - da ist der Krieg zu Ende.

Wie verabredet, trifft er sich "nach dem Krieg um sechs" in seinem Stammlokal in Prag mit seinen alten Freund Vodicka. Auch der Verräter Brettschneider ist wieder da, jetzt im Dienst der Republik!!!
Er gesteht:

"Diesen Krieg werd' ich wochenlang nicht vergessen..""